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2010-08-17 11:34:39
Ende August/Anfang September dürfen unsere frechen und kuscheligen Katzenkinder ausziehen. Bitte nehmen Sie bei Interesse einfach Kontakt zu uns auf.
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2010-05-14 11:12:14
Unser Traumwürfchen ist nun in ihrer eigenen Galerie zu sehen.
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2010-02-08 10:40:30
Unser Thaikatzenwurf hat neue Bilder in der Galerie.
Viel Spaß beim ansehen ;-)
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2010-02-01 20:59:33
Nach langer Pause haben wir nun wieder wundervolle Kitten
Noch sind einige von den Süßen frei! :)
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2009-07-19 09:41:03
In tiefer Trauer... die Folgen der Amyloidose haben unsere über alles geliebte Dina eingeholt.
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2009-04-15 20:05:27
Unsere Kinder sind ausgezogen und fühlen sich auch im neuen Zuhause Pudelwohl
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2009-02-19 11:12:43
Es gibt neue Bilder unserer Siamkitten old Style, manche nennen Sie auch Thaikatzen Kitten ;)
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2009-01-30 15:05:47
Unsere Siamkitten traditionell sind nun mittlerweile 4 Wochen alt - es gibt wieder neue Bilder in der Galerie ;)
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Infos zur Genetik
1. Genetik? Was soll ich denn damit?
Das Wissen über Genetik gibt einem die Fähigkeit, über das Aussehen und die Veranlagungen
von Kitten schon vor der Geburt Vorraussagen treffen zu können. Die ist insbesondere dann
wichtig, wenn man hierdurch genetische Fehler ausschließen kann (die unter Umständen zum
Tod der Kitten führen können), oder um sich auf ein spezielles Zuchtziel auszurichten zu
können.
Bei der Genetik geht es im Wesentlichen darum, dass jedes Lebewesen alle Erbinformationen,
welche über Aussehen und Veranlagung entscheiden, doppelt ins sich trägt. Jedoch ist diese
Doppelung keine exakte Kopie, sondern es können Erbinformationen getragen werden, welche
vom Aussehen des Lebewesens her nicht ersichtlich sind. Sie werden verdeckt getragen. So
kann (ganz einfach am Beispiel von Menschen ausgedrückt) ein blondhaariges Pärchen durchaus
dunkelhaarige Kinder zur Welt bringen, weil es das "Dunkelhaar-Gen" in sich trägt.
Wo bleibt denn da noch die Möglichkeit unter dieser Tatsache überhaupt etwas voraussagen
zu können? Dies geht natürlich nur, wenn man die genetischen Informationen der Eltern(tiere)
kennt. Und diese kann man kennen, wenn man bereits die Möglichkeit hatte vorherige Würfe
der Elterntiere zu vergleichen. Auch die Erbinformationen der Großeltern und deren Würfe
sind hierbei sehr hilfreich. Je mehr Informationen man hierüber hat, desto exakter
kann man vorbestimmen welche Erbanlagen sich durchsetzen werden. Bei obigem Beispiel des
blonden Menschenpärchens kann zum Beispiel mit Sicherheit davon ausgegangen werden, dass
beide das "Dunkelhaar-Gen" tragen. Ansonsten hätte der Nachwuchs nicht dunkelhaarig sein
können.
2. Wie funktioniert das denn nun genau?
Jedes Lebewesen beinhaltet also doppelte Erbinformationen. Hierbei ist zu erwähnen,
das exakt je die Hälfte vom Vater und die andere Hälfte von der Mutter stammen. Diese
Zusammenstellung wird dadurch erreicht, dass alle Erbinformationen der Eltern
zusammengeführt werden, und das je die Hälfte davon (zufällig) wegfällt. Somit bleibt
dann von den zuerst 4-Fach vorhandenen Informationen eben genau die Hälfte (2-Fach)
übrig, welche das neue Lebewesen in sich trägt. Diese Erbinformation kann halt nun
wirklich doppelt vorhanden sein (d. h. es wird in beiden Fällen die selbe Information
dargestellt), dass nennt man dann "reinerbig", und auf der anderen Seite können halt
wie oben bereits erwähnt auch unterschiedliche Informationen abgebildet sein (mischerbig).
Somit hätte eine Maskenkatze der Farbe schwarz dann beispielsweise als zweite
Erbinformation die Farbe braun in den Genen. Diese Mischung erfolgt für jedes entstehende
Lebewesen aufs Neue
3. Wonach entscheidet sich, wie die mischerbige Katze dann aussieht?
Klar, wenn eine Katze die Farbinformationen schwarz und braun in sich hat, wie wird
die Katze denn dann aussehen? Schwarz oder braun? Vom Grundsatz her bleibt dies dem
Zufall überlassen. Allerdings gibt es bei einigen Eigenschaften eine Besonderheit.
Es gibt Informationen welche dominant weitervererbt werden. Bei Maskenkatzen wird das
schwarz (Seal) beispielsweise dominant weitervererbt. Das heißt, wenn eine Katze Seal
und Chocolate trägt, dann ist sie eine Seal-Point Katze, da Seal gegenüber Chocolate
dominant ist, oder anders ausgedrückt "es setzt sich durch".
Um Erbinformation auch schriftlich niederlegen zu können, hat man sich dazu entschlossen,
jedes Gen mit einem Buchstaben zu kennzeichnen. Dominante Gene werden hierbei durch
Großbuchstaben kenntlich gemacht. Jedes dieser Gene steht für eine Eigenschaft.
Das sind unter anderem folgende Informationen:
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A
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Agouti (Tabbyzeichnung)
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a
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non Agouti (keine Tabbyzeichnung)
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B
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Seal
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b
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Chocolate
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C
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einheitliche Fellfarbe
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cs
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Maskenfaktor
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D
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Unverdünnte - voll pigmentierte Fellfarbe
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d
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Verdünnte - nicht voll pigmentierte Fellfarbe
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Eine Seal Point Katze würde dementsprechend wie folgt aufgeschlüsselt:
aa, B-, CS CS, dd
Der Gedankenstrich steht hierbei stets für Eigenschaften die man nicht kennt. So
kann man bei dieser Katze beispielsweise ohne weitere Kenntnisse nicht sagen, ob
sie evtl. auch noch b für Chocolate in sich trägt. Sollte sie jemals ein Chocolate
Kitten werfen (was bestätigen würde, dass sie Chocolate trägt), so würde man den
Gedankenstrich dementsprechend in ein "b" wandeln.
Alleine dieses Wissen befähigt bereits Voraussagen treffen zu können. Auch der
Umkehrschluss ist bereits möglich. So kann anhand einfacher Beispiele aufgeschlüsselt
werden, welche Geninformationen eine Katze besitzt.
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Zeigt die Katze eine rezessive Eigenschaft, so ist sie für diese Eigenschaft reinerbig.
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Zeigt eine Katze eine dominante Eigenschaft, hat jedoch bereits Kitten mit der rezessiven Eigenschaft geboren, so ist die Katze mischerbig.
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Zeigt ein Tier eine dominante Eigenschaft, eines der Elterntiere ist jedoch reinerbig rezessiv, so ist das Tier in diesem Merkmal mischerbig
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Die Gesamtheit aller Gene eines Lebewesens nennt man im übrigen den "Genotyp".
4. Die Farben der Thaikatze - oder - was ist verdünnung?
Die Thaikatze kennt 4 Farbvarianten. Seal, Chocolate, Blue und Lilac. Wie kommen
diese Farben zustande? Zu Seal und Chocolate haben wir ja inzwischen schon etwas
gelernt. Dies sind eigenständige Farben, wobei Seal dominant und Chocolate rezessiv
ist. Die Farben Blue und Lilac sind im Grunde genommen nichts anderes, als Seal
und Chocolate. Jedoch tragen Katzen dieser Farbschläge reinerbig das Verdünnungsgen
(d). Würden sie es mischerbig tragen so würde die Verdünnung nicht zum tragen kommen,
da unverdünnt (D) ja dominant ist. Diese Verdünnung sorgt dafür, dass das nicht
vollkommen durchpigmentiert ist. Somit erscheint die Farbe heller, also verdünnt.
Blue ist das verdünnte Seal, und Lilac ist das verdünnte Chocolate.
5. Die Gesetze von Mendel
Meistens hat man irgendwann einmal in der Schule davon gehört, und ich will diese
Gesetze eigentlich nur in so fern erwähnen, als dass man (wenn man die Gesetze kennt),
sogar statistische Aussagen darüber treffen kann, wie wahrscheinlich es ist das
bestimmte Eigenschaften fallen. Jedoch macht einem der Zufall immer wieder einen
Strich durch die Rechnung. Ich werde der Vollständigkeithalber die Gesetze kurz erwähnen:
Uniformitätsgesetz:
Kreuzt man homozygote Individuen, deren Genom sich lediglich in einem
Allelpaar unterscheiden, so sind alle Nachkommen der ersten Tochtergeneration
genetisch identisch
Spaltungsgesetz: Kreuzt
man genetisch identische heterozygote Individuen, so sind nicht
alle Nachkommen der ersten Tochtergeneration genetisch identisch.
Unabhängigkeitsgesetz:
Kreuzt man homozygote Individuen, die sich in mindestens zwei
Allelpaaren voneinander unterscheiden, so werden die einzelnen Allele
unabhängig voneinander vererbt.
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